



Der zehnjährige Tamiru lebt mit seiner Familie im südlichen Äthiopien in einem Ort namens Soddo. Der Junge wird mit Klumpfüßen geboren und kann lange Zeit nicht gehen. Nur am Boden kriechend bewegt er sich fort. Acht Jahre lang verlässt Tamiru nie das Elternhaus. Eine Schule kann er nicht besuchen. Seine Familie schämt sich für ihn.
Erste Schritte
Dann wird ein einheimischer Rehabilitationshelfer auf den Buben aufmerksam und überweist ihn sofort in das naheliegende Rehazentrum in Arba Minch, das von LICHT FÜR DIE WELT unterstützt wird. Tamirus rechtes Bein ist bereits so stark deformiert, dass es abgenommen werden muss. Doch der aufgeweckte und fröhliche Junge bekommt eine Prothese und lernt schnell damit zu laufen. Zwar ist er noch auf Krücken angewiesen, doch Tamiru lernt rasch damit umzugehen.
Ein neues Leben
Erstmals in seinem Leben kann sich Tamiru selbstständig und frei fortbewegen. Tamiru ist nun 10 Jahre alt. Dank der Prothese und den Krücken kann er heute in die Schule gehen und strahlt mit den anderen Kindern um die Wette.




Tamiru mit Rehahelferin Tsehay und Mutter Elisabeth




Tamiru lernt schnell mit den Krücken laufen




Tamiru ist glücklich, dass er nun viele Freunde hat.




