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Erste Schritte in ein neues Leben

Belayinesh lebt mit ihrer Familie in einer Hütte am Stadtrand von Arba Minch, einer Kleinstadt in Äthiopien. Das Mädchen ist mit ihren zehn Jahren die Älteste von vier Kindern und möchte sich eigentlich um ihre Geschwister kümmern und im Haushalt mithelfen, aber das geht nicht. Denn Belayinesh wurde mit Zerebralparese geboren. Jahrelang muss das Mädchen in der Hütte bleiben, weil sie sich kaum bewegen kann

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Belayinesh krabbelt
Belayinesh konnte sich früher nur krabbelnd fortbewegen.

Zeichen statt Worte

Alberto ist von Geburt an gehörlos. Er kann er nicht wie die anderen Kinder in seinem Alter in die Schule gehen, denn niemand weiß, wie man mit ihm kommunizieren kann. Alberto bleibt deshalb zu Hause . Er hat keine Aussichten auf eine Ausbildung und damit eine eigenständige Zukunft.

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Alberto Rehahelfer
Alberto übt mit Rehabilitationshelfer Carlitos die Gebärdensprache.

Auf eigenen Beinen in die Zukunft

Der zehnjährige Tamiru lebt mit seiner Familie im südlichen Äthiopien in einem Ort namens Soddo. Der Junge wird mit Klumpfüßen geboren und kann lange Zeit nicht gehen. Nur am Boden kriechend bewegt er sich fort. Acht Jahre lang verlässt Tamiru nie das Elternhaus. Eine Schule kann er nicht besuchen. Seine Familie schämt sich für ihn.

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Tamiru Rehahelfer
Tamiru mit Rehahelferin Tsehay und Mutter Elisabeth

Zelalems neues Leben mit Prothese

Zelalem lebt in einem kleinen Ort namens Boditi im Süden Äthiopiens. Als das neunjährige Mädchen nach einem Unfall mit einem Pferdewagen ihr rechtes Bein verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Auch Zelalems Eltern sind am Boden zerstört: „Wir haben befürchtet, unsere Tochter zu verlieren“,  erzählen sie. Doch das Mädchen hat Glück, denn in einem von Licht für die Welt unterstützten Therapiezentrum bekommt sie eine Prothese und Krücken.

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Kleines Mädchen mit Mutter und Rehabilitationshelferin
Rehabilitationshelferin Tsehaynesh, Zelalem und ihre Mutter

Gebremeskel lernt die Blindenschrift

Für die Eltern war es ein schwerer Schicksalsschlag, einen blinden Sohn zu bekommen. Sie hatten keine Ahnung, wie sie ihrem Erstgeborenen helfen oder ihn unterstützen sollten. Das Leben, das der Bub aus Äthiopien fast sechs Jahre lang führte, war sehr eingeschränkt: Er verließ nie die kleine Hütte der Familie, außer um auf die Toilette zu gehen. Doch selbst dorthin musste er von seiner Mutter oder seiner kleinen Schwester begleitet werden.  

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Blinder Bub geht Hand in Hand mit seinem kleinen Bruder, dahinter ihre Mutter
Gebremskel bewegt sich schon sicher ums Haus.

Gérard lernt gehen

Gérard aus Manga, Burkina Faso, kann von Geburt an weder seine Beine noch seine rechte Hand bewegen. Er kann nicht aufstehen, sich nicht fortbewegen. Teilnahmslos liegt er auf einer Matte in der kleinen Hütte seiner Familie. Mutter Monique kümmerte sich liebevoll um ihr einziges Kind, helfen kann sie ihm aber nicht. Vor einem Jahr wird Rehabilitationshelfer Jean-Claude aus dem Gemeindenahen Rehabilitationsprogramm in Manga, Burkina Faso, auf die Familie aufmerksam.

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Bub macht mit seiner Mutter Gehübungen am Barren
Gérard macht seine ersten Schritte am Barren vor der Hütte.

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