LICHT FÜR DIE WELT startete 2010 ein Projekt im Süden Äthiopiens: Viele der dort lebenden Nomaden führen ein Leben in bitterer Armut. Behinderte Menschen haben hier kaum Zugang zu medizinischer Grundversorgung, Rehabilitation und Bildung. (
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Erste Fortschritte
Das für behinderte Menschen so bedeutende Projekt im Bundesstaat Oromia wurde im Jänner gestartet. Einige wichtige Fortschritte wurden seither gemacht: qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt und erhielten eine Weiterbildung über die Grundlagen der
Gemeindenahen Rehabilitation, Gesundheitsversorgung, Physiotherapie und Ursachen und Therapieformen von Behinderungen. Um die notwendigen praktischen Fertigkeiten zu erlernen wurden Kinder mit Behinderungen und ihre Familien besucht.
In einem zweiten Schritt wurden über 100 Kinder identifiziert, die in dem Projekt gefördert werden sollen. Dies ist nicht einfach, da behinderte Kinder oft von ihren Eltern aus Scham versteckt werden.
Nächster Schritt
In nächster Zeit sollen die Eltern von behinderten Kindern Gruppen bilden. So können sie sich austauschen und einander von ihren Erfahrungen berichten. Dies ist eine besonders entscheidende Maßnahme gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft.
Ausblick
Kinder mit Behinderungen aus Nomadenfamilien im Süden Äthiopiens haben erstmals Zugang zu Rehabilitation. Ein eigenständigeres Leben rückt in erreichbare Nähe.
Jetzt Pate werden
LICHT FÜR DIE WELT unterstützt derzeit in Äthiopien 6 Gemeindenahe Rehabilitationsprogramme. 2009 konnten 650 behinderte Kinder gefördert werden.
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