„Ich helfe nur, wenn ich auch etwas bewirken kann“, sagt Chris Lohner gestern bei der Verleihung des ORF-Greinecker-Preises für Zivilcourage im Atrium des ORF-Zentrums. ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz überreichte Chris Lohner den Preis für ihr jahrelanges Engagement bei der österreichischen Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT. Chris Lohner setzt sich seit acht Jahren ehrenamtlich als Good Will Ambassador für blinde und anders behinderte Menschen in Entwicklungsländern ein. „Ich wurde selbst am Grauen Star operiert und weiß daher, was es bedeutet, um sein Augenlicht bangen zu müssen“, erzählt Chris Lohner über die Beweggründe ihres Engagements. „Auch in Österreich ist es nicht einfach, blind zu sein. In Afrika aber ist es tödlich.“ Laudator Jörg Ruminak, Leiter Humanitarian Broadcasting des ORF, weiß: „Es braucht aber keine Wunder, um Blinde sehend zu machen, sondern lediglich 30 Euro.“
Preis kommt behinderten Kindern zugute
Das Preisgeld von 2500 Euro bekommt von Chris Lohner ein besonderes „Mascherl“ – sie übernimmt damit acht Kinderpatenschaften für jeweils ein Jahr: „Acht behinderte Kinder sollen die Möglichkeit auf Rehabilitation und in weiterer Folge die Chance auf eine Schulbildung bekommen“. Die Patenschaft für ein behindertes Kind in Afrika beträgt 25 Euro pro Monat.
Gemeinsam mit Chris Lohner hat auch Martin Haiderer, Geschäftsführer und Gründer der „Wiener Tafel“, den ORF-Greinecker-Preis verliehen bekommen.
Chris Lohner erhält den Greineckerpreis und übernimmt acht Kinderpatenschaften.
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