Die Romy-Preisträgerin und Schauspielerin
Kristina Sprenger ist frisch gebackene Kinderpatin und begründet ihre Motivation so: „Wir in der
industrialisierten Welt sind verpflichtet, den schwächsten Gliedern der
Gesellschaft in den Armutsgebieten unserer Erde zu helfen. Nächstenliebe und
Menschlichkeit sollen keine hohlen Schlagworte bleiben, sondern können wir mit
Leben erfüllen!" Sie ist damit eine von 460 Paten und Patinnen, die über
LICHT FÜR DIE WELT einem behinderten Kind in Afrika die Chance auf ein
eigenständiges Leben schenken.
Behinderung bedeutet
Kampf ums Überleben
Dr. Walter Michael Strobl, Oberarzt am Orthopädischen Spital Speising und
Rehabilitationsexperte, weiß von persönlichen Hilfseinsätzen in Afrika und
Südamerika zu berichten: „In den Armutsgebieten unserer Erde ist Behinderung
gleichzusetzen mit dem Kampf ums Überleben, und zwar in zweifacher Hinsicht:
Wenn Kinder mit Behinderungen zur Welt kommen, werden nicht nur die Kinder,
sondern die ganze Familie stigmatisiert. Und Therapien und Hilfsmittel, um
sitzen, stehen und gehen zu lernen, sind nicht finanzierbar und somit gibt es
einfach keine Rehabilitation. Behinderte Kinder in der Dritten Welt haben eine
sehr geringe Lebenserwartung.“
Hilfe konnte 2008
ausgebaut werden
Hier setzt LICHT FÜR DIE WELT an: In unseren
Gemeindenahen Rehabilitationsprojekten wird die Dorfgemeinschaft über Behinderungen
aufgeklärt, Betroffene bekommen Therapie und Rehabilitation, Kinder werden in
Schule geschickt.
Im Jahr 2008 konnten wir dank höherer Erlöse unseren
Projektaufwand um 14 Prozent erhöhen. In insgesamt 112 Hilfsprojekten in
Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa wurden 15.000 behinderte Kinder
gefördert und 35.000 Operationen am Grauen Star durchgeführt. Heuer starten wir
auch in Mosambik ein Rehabilitationsprojekt zur Förderung behinderter Kinder.
Neue Kinderpatin: SOKO-Kitzbühl-Kommissarin Kristina Sprenger
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Rehabilitationsexperte Dr. Walter Michael Strobl, Oberarzt am Orthopädischen Spital Speising
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