



Licht für die Welt startet mit einem neuen Projekt in Äthiopien. Im Süden des Landes liegt im Bundesstaat Oromia das Gebiet der Borana. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt hier unter der Armutsgrenze, Menschen mit Behinderungen sind im besonderen Maße betroffen: Sie werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, haben keine Zugang zu medizinischer Versorgung, zu Bildungsinitiativen oder Einkommen, leben vernachlässigt und sind abhängig von ihren Familien.
Die nomadische Bevölkerung
Die Volksgruppe der Borana sind Nomaden, die wichtigste Einnahmequelle sind ihre Viehherden. Kinder mit Behinderungen werden in dieser Gesellschaft als große Belastung empfunden. Sie können sich, ohne die richtige Förderung und ohne Rehabilitation, nicht um das so wichtige Vieh kümmern, kein Wasser holen oder mit der Viehherde umherziehen. Deswegen ist es ein wichtiger Bestandteil des neuen Gemeindenahen Rehabilitationsprogramms von LICHT FÜR DIE WELT Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Nur so kann man der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen entgegenwirken. Vor allem Eltern von behinderten Kindern werden dazu ermutigt regelmäßig in Gruppen zusammenzukommen, um sich über die Stärken und Potenziale ihre Kinder auszutauschen.
Hilfe für Kinder mit Behinderungen
Erstmals erhalten behinderte Kinder aus Nomadenfamilien in dieser Gegend Zugang zu therapeutischen Maßnahmen und werden medizinisch versorgt. Nur so haben sie später die Chance, sich um Vieh zu kümmern, Wasser zu holen und Teil der Gesellschaft zu sein!
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In Gondar unterstützt LICHT FÜR DIE WELT bereits seit 2005 ein Gemeindenahes Rehabilitationsprogramm für Kinder mit Behinderungen. Mit der richtigen Förderung und durch die Bereitstellung von einfachen Hilfsmitteln kann behinderten Kindern geholfen werden.




