Archive for the ‘Multimedia’ Category

Was bedeutet Behinderung für mich?

Tuesday, January 10th, 2012

Faustina Urassa arbeitet bei der Organisation KASI, die sich für Menschen einsetzt, die aufgrund einer Wirbelsäulenverletzung auf einen Rollstuhl angewiesen sind. In diesem Video berichtet sie, was Behinderung für sie bedeutet:

„Ich arbeite bei KASI, Kilimanjaro Association of the Spinally Injured (Organisation für Personen mit Wirbelsäulenverletzung).  Mein Job ist mit Menschen mit Behinderung zu üben, damit sie mit dem Leben nach einer Wirbelsäulenverletzung umgehen lernen. Und über eine Sache spreche ich immer wieder: über Rollstühle. Wenn du willst, dass jemand unabhängig wird, aber du gibst ihm keinen guten Rollstuhl, ist es so, als hättest du nichts getan.

Es macht mich traurig, wenn ich mit einer Person übe oder sie besuche – wir machen nämlich auch Hausbesuche und Besuche im Krankenhaus - und du  bist der Meinung,  diese Person braucht einen Rollstuhl, aber sie hat keine Möglichkeit dazu, dann fühle ich mich traurig, manchmal habe ich deswegen auch geweint.

Aber wenn ich mit einer Person übe und es verändert ihr Leben, dann fühle ich mich als würde ich fliegen! Es macht mich wirklich glücklich zu sehen, dass Menschen sich verändern, dass sie in die Schule gehen können, arbeiten gehen können und sie über ihre Verantwortung als Mutter und Vater sprechen. Dann fühle ich mich stolz.

Wenn du keinen guten Rollstuhl hast, dann fühlst du dich wirklich behindert. Aber wenn du einen guten Rollstuhl hast, der deinen Bedürfnissen entspricht, dann vergisst du deine Behinderung. Das ist Behinderung für mich, was ist es für dich?“

21. Dezember

Wednesday, December 21st, 2011

Ein Weihnachtsgeschenk der ganz besonderen Art wird es dieses Jahr für euch geben.  Die fleißigsten Zeichner, die im Rahmen der Blindenzeichen-Kampagne persönliche Zeichen gestaltet haben, möchten wir gerne belohnen. Daher beschenken wir die 10 beliebtesten  Blindenzeichen der Online-Galerie mit einer Blinden-Zeichen-Umhängetasche. Zusätzlich verlosen wir noch 10 weitere Taschen unter all jenen, die mitgestimmt haben. Noch ist es nicht zu spät! Am Donnerstag werden die Blindenzeichen-Taschen verlost, also auf zum Mitvoten und Gewinnen!

Eine Blindenzeichen-Tasche unter dem Weihnachtsbaum? Nichts ist unmöglich!

Eine Blindenzeichen-Tasche unter dem Weihnachtsbaum? Nichts ist unmöglich!

19. Dezember

Monday, December 19th, 2011

Ich möchte euch heute einen Radiobeitrag vorstellen, der vor kurzem auf Radio Arabella zu hören war. Pia Berger und ich sprechen dabei über Kinder mit Behinderungen in Afrika und ihre schwierige Situation. 80 % aller Kinder mit Behinderungen leben in Entwicklungsländern. Sie haben keinen Zugang zu Rehabilitation, medizinischer Versorgung und keine Chance auf Bildung. Ich möchte euch einladen, den Beitrag hier nachzuhören und zu erfahren, wie Hilfe möglich ist: Kinderpatenschaften im Radio

Im Radiobeitrag werdet ihr von Tamiru hören!

Im Radiobeitrag werdet ihr von Tamiru hören!

16. Dezember

Friday, December 16th, 2011

Am 3. Dezember, dem Welttag für Menschen mit Behinderungen, fand ein Flashmob am Westbahnhof statt. Der dreiminütige Tanz für Inklusion wurde von Trommelmusik begleitet und hat hundert Menschen zum Mitmachen bewegt. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir das Ereignis auf ein Video gebannt. Hier könnt ihr nochmal mit dabei sein:

14. Dezember

Wednesday, December 14th, 2011

Ein Getränk, auf das man in afrikanischen Ländern immer wieder trifft, ist Chai. Dieses unverkennbare Schwarztee-Getränk schmeckt süß und ist ein idealer Ausgleich zu Punsch. Ich bin bereits auf den Geschmack gekommen. Probiert es doch auch!

Zutaten
500 ml   Wasser
500 ml   Milch
2 ½ TL  Tee (Schwarztee)
2  Kardamom, ganz
4 TL   Zucker

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Kochtopf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Die Kardamome können aufgeschlitzt und ausgekratzt werden, um ihren Geschmack besser zu entfalten. Chai durch ein Sieb gießen und in einer Teekanne servieren.

13. Dezember

Tuesday, December 13th, 2011

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und damit auch der alljährliche Adventpunsch von LICHT FÜR DIE WELT. Dabei wird es die Gelegenheit geben, sich untereinander gemütlich auszutauschen und Punsch und Kekse zu genießen. Unser besonderer Höhepunkt ist wie gewohnt die Weihnachtslesung von Chris Lohner! Zusätzlich wird unser Geschäftsführer Rupert Roniger über Menschen berichten, denen dank eurer Unterstützung geholfen werden konnte! Lasst euch auf einen weihnachtlichen Abend mit musikalischer Darbietung und besinnlicher Stimmung ein.

Wann: Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 16 Uhr
Wo: Saal der Pfarre zum Namen Jesu in der Darnautgasse 1, 1120 Wien

Lasst uns gemeinsam Weihnachten feiern!

Lasst uns gemeinsam Weihnachten feiern!

9. Dezember

Friday, December 9th, 2011

Der Musiker Salif Keita kommt aus Mali. Er hat Albinismus, eine Erkrankung, die nicht nur seine Haut- und Haarfarbe verändert, sondern die auch dazu führt, dass er nur eingeschränkt sehen kann. In vielen afrikanischen Ländern werden Menschen mit Albinismus diskriminiert, daher singt Salif Keita für Menschen, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Für Menschen mit Behinderungen und für jene mit Albinismus.

5. Dezember

Monday, December 5th, 2011

Die integrative Tanzgruppe Din A3 wurde von der Choreografin Gerda König gegründet. Künstler aus Äthiopien, Südafrika, Brasilien, Kenia, Ghana und dem Senegal tanzen im international tätigen Ensemble mit.

4. Dezember

Sunday, December 4th, 2011

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)

End Exclusion – Macht mit!

Tuesday, October 18th, 2011

Wenn man die Homepage „End Exclusion“ betritt, wird man mit folgenden Worten empfangen: „Stellen wir uns eine Welt voll Gerechtigkeit und Gleichberechtigung vor, in der Behinderung auch als Potenzial und Talent angesehen wird und alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Das Projekt „End Exclusion“ setzt sich dafür ein, Menschen mit Behinderungen in die Millenniums-Entwicklungsziele integrieren

Die acht Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen  sollen bis zum Jahr 2015 Armut reduzieren. Menschen mit Behinderungen wurden in diesen Zielen nicht explizit miteinbezogen. Es gibt jedoch eine Million Menschen mit Behinderungen. Das sind 15 % der Weltbevölkerung; davon leben 80 % in Entwicklungsländern. Menschen mit Behinderungen werden oft grundlegende Menschenrechte verwehrt, was bedeutet, dass sie noch stärker armutsgefährdet sind als andere Gruppen. Das Projekt „End Exclusion“ setzt genau hier an: Menschen mit Behinderungen sollen in Strategien zur Bekämpfung von Armut, vor allem in die Millenniums-Entwicklungsziele, integriert werden.  Nur dann wird die nachhaltige Armutsbekämpfung möglich.

Das Projekt startete im April 2011: Träger sind fünf Organisationen in Österreich (LICHT FÜR DIE WELT), Tschechien, Slowakei und den Niederlanden. Finanziert wird es zu einem großen Teil von der Europäischen Union. Es soll innerhalb der nächsten drei Jahre mittels unterschiedlicher Aktionen die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Integration und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen lenken. Beispielsweise werden inklusive Musik- und Sportveranstaltungen in  den vier  Partnerländern stattfinden.

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Chancengleichheit und die Entwicklung ihrer Fähigkeiten.

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Chancengleichheit und die Entwicklung ihrer Fähigkeiten.

Menschen auf der ganzen Welt können sozialen Wandel bewirken und Politiker überzeugen, Menschen mit Behinderungen auf verschiedenen Ebenen zu integrieren. Auch ihr könnt Teil dieses Wandels werden: Schaut auf www.endexclusion.at, twittert mit EU-Politikern, teilt eure Lieblingsvideos über Inklusion, Behinderung, Menschenrechte oder dreht doch einfach selbst ein Video! Vieles ist möglich, und jede kreative, witzige Idee willkommen. Macht mit und seid der Wandel, den ihr in der Welt sehen wollt!