Besonderes Engagement zeigten zu Weihnachten 29 Schüler und eine Schülerin der 3.a Klasse der HTL Weiz: Das alljährliche Wichteln ließen die Schüler ausfallen. Stattdessen sammelte die Klasse 500 Euro für einen guten Zweck, der mit einer Kinderpatenschaft von Licht für die Welt schnell gefunden war.
v.l.n.r.: Schüler Robert Reith, Bettina Höllerbauer, Stefan Kleinhappl, dahinter Klassenvorstand Anton Edl
„Mit unserer besonderen ‚Wichtel’-Aktion wollen wir jene Kinder unterstützen, die unsere Hilfe ganz besonders brauchen: behinderte Kinder in Afrika“, erzählt Anton Edl, Klassenvorstand und Initiator der Aktion. „Wir wollen unsere Patenschaft auch im kommenden Jahr fortsetzen und hoffen, dass weitere Klassen unserem Beispiel folgen werden!“
Durch die beispiellose Aktion der Klasse und dem Einsatz von Anton Edl erhält ein behindertes Kind in Burkina Faso 20 Monate lang die Möglichkeit auf Rehabilitation, medizinische Versorgung und Bildung.
Eislaufschuhe lassen behinderte Kinder in Afrika kalt, 25 Euro hingegen retten ihr Leben: Mit einer brandaktuellen Sozialkampagne anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2009 suchen die Agentur PKP BBDO und die österreichische Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT Paten, die behinderten Kindern in Entwicklungsländern die Chance auf Rehabilitation, Bildung und ein eigenständiges Leben schenken.
Gestern war Welt-Braille-Tag, ein Tag zu Ehren von Louis Braille, der die heute universelle Blindenschrift erfand. Der Franzose, welcher selbst mit drei Jahren durch eine Verletzung auf beiden Augen erblindete, entwickelte sie 1825 im Alter von nur 16 Jahren.
Braille-Schrift
Die Braille-Schrift besteht aus der Koordination von 6 Punkten in der Höhe und 2 Punkten in der Breite, durch deren Kombination 64 Zusammensetzungen für Zahlen und Buchstaben möglich sind. Erst nach dem Tod von Louis Braille im Jahr 1852 wurde die Blindenschrift in Frankreich eingeführt, 1873 schließlich in Österreich.
Alle 5 Sekunden erblindet ein Mensch auf der Erde. In Entwicklungsländern leben 90% der weltweit 37 Millionen Blinden. Dank Louis Braille haben blinde Menschen ein Instrument, das ihnen Bildung ermöglichen könnte. Doch in armen Ländern existieren oft nicht die finanziellen Mittel, Schulen mit Hilfsmittel für blinde Schüler und Schülerinnen auszustatten.
Deswegen unterstützt LICHT FÜR DIE WELT die Bildung von blinden und anders behinderten Kindern. Ermöglicht wird dies durch die Ausbildung von Sonderpädagogen und der Versorgung von Schulen mit Materialen wie beispielsweise Büchern in Braille-Schrift.
Auch diesen Dezember fand wieder unser alljährlicher Adventspunsch statt. Eine schöne Gelegenheit sich auf Weihnachten einzustimmen und mehr über die Arbeit von Licht für die Welt zu erfahren.
Rupert Roniger, unser Geschäftsführer, erzählte über Projekte in Äthiopien, einem unserer Schwerpunktländer. Franz Robert Wagner, jahrelanger Unterstützer, Kammerschauspieler und frisch gebackener Großvater, las spannende Weihnachtsgeschichten. Untermalt wurde das Ganze von weihnachtlicher Musik.
Im Anschluss an das Rahmenprogramm gab es Punsch, Kekse und die Gelegenheit, sich mit MitarbeiterInnen über unsere Hilfsprojekte und unseren Arbeitsalltag zu unterhalten. Sowohl unsere SpenderInnen, als auch wir von Licht für die Welt haben den Nachmittag sehr genossen. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr und danken allen Gästen und Mithelfenden für ihr Kommen!
…ist Welttag der Menschen mit Behinderungen. Von weltweit 650 Millionen behinderten Menschen leben 80% in Entwicklungsländern. Die schlechte medizinische Versorgung und fehlende Rehabilitationsmöglichkeiten führen dazu, dass 4 von 5 behinderten Kindern sterben, bevor sie das Schulalter erreichen. Von jenen die überleben, haben nur 1-2 % die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und in weiterer Folge eine Berufsausbildung zu machen. Behinderte Kinder leben oft am Rande der Gesellschaft, ausgegrenzt und chancenlos!
Ashenafie
LICHT FÜR DIE WELT fördert diese Kinder und ermöglicht ihnen durch das Kinderpatenschaftsprogramm medizinische Versorgung, Rehabilitation, Bildung und Zukunft. So zum Beispiel Ashenafie aus Äthiopien.
Der Achtjährige Junge kommt mit einer Behinderung zur Welt. Seine Bewegungen sind unkoordiniert, er lernt nicht laufen. In einem von LICHT FÜR DIE WELT unterstützen Projekt lernt Ashenafie durch regelmäßige Übungen gehen. Der Junge macht Fortschritte.
Dank der Unterstützung unserer SpenderInnen ist Ashenafie auf dem Weg in eine selbstständige Zukunft!
so heißt die Initiative, die LICHT FÜR DIE WELT ins Leben gerufen hat, um Menschen in Österreich für die Anliegen behinderter Kindern in Afrika zu sensibilisieren. Letzten Donnerstag waren wir im Zuge dieser Aktion in Graz.
In der Evangelischen Heilandskirche kamen 50 Interessierte zusammen und lauschten spannenden Geschichten von Kindern mit Behinderungen und ihren ersten Schritten in eine Zukunft – zum Beispiel der Geschichte von Aziz, der mit deformierten Beinen zur Welt kam In einem von LICHT FÜR DIE WELT unterstützten Projekt erhielt er die notwendigen therapeutischen Maßnahmen um gehen zu lernen.
Dr. Schuhmann, Augenarzt und ehrenamtliches Mitglied von LICHT FÜR DIE WELT, der soeben von einem Projekteinsatz aus Burkina Faso zurück gekehrt war, erzählte zu diesem Anlass aktuell von seiner Reise.
Insgesamt wurden 430 Euro gesammelt. LICHT FÜR DIE WELT bedankt sich dafür ganz herzlich bei allen SpenderInnen und ZuhörerInnen des Abends!
Am 19. November findet in Graz ein Bildervortrag zum Thema Rehabilitation von behinderten Kindern in Afrika statt.
Erhalten sie Einblick in den Alltag von Kindern mit Behinderungen in Afrika. Erleben Sie ihre Rehabilitation, die großen Auswirkungen dieser Unterstützung und ihre ersten Schritte in eine selbstständige Zukunft.
LICHT FÜR DIE WELT unterstützt derzeit in Burkina Faso 7 Gemeindenahe Rehabilitationsprogramme für Kinder mit Behinderungen. Dabei stehen nicht nur therapeutische und medizinische Maßnahmen im Mittelpunkt unserer Arbeit, sondern auch die Bewusstseinsbildung für die Bedürfnisse und Fähigkeiten von behinderten Menschen in der Bevölkerung.
Besonderen Wert legen wir auf die Nachhaltigkeit unserer Projekte. Um diese zu garantieren ist es wichtig, staatliche Stellen in unsere Programme einzubinden. Zu diesem Zweck hat sich Sabine Rehbichler, Projektreferentin von LICHT FÜR DIE WELT, vor kurzem mit der Sozialministerin Burkina Fasos, Pascaline Tamini, getroffen, um diese über die Arbeit von LICHT FÜR DIE WELT zu informieren und Anknüpfungspunkte für eine mögliche Zusammenarbeit zu finden.
(v.l.n.r. Leni Hoegen-Dijkhof (Programm Officer in Burkina Faso, Licht für die Welt), Pascaline Tamini (Sozialministerin Burkina Faso), Elie Bagbila (Rehaexperte ) , Sabine Rehbichler (Projektreferentin Burkina Faso, LICHT FÜR DIE WELT)
Das Treffen verlief äußerst positiv und die Sozialministerin war sehr interessiert an unseren Gemeindenahen Rehabilitationsprogrammen. In Zukunft soll eine Konvention entworfen werden um eine erfolgreiche Zusammenarbeit von LICHT FÜR DIE WELT und dem Sozialministerium zu ermöglichen.
Vor 40 Jahren haben die Vereinten Nationen den 15. Oktober zum Tag des weißen Stocks ausgerufen. Ziel ist es, die Mobilität von blinden Menschen zu gewährleisten. Noch immer ist die Barrierefreiheit für blinde Menschen in vielen Ländern dieser Erde nicht gegeben So sind auch in Österreich weder Blindenhunde, noch das Mobilitäts- und Orientierungstraining für blinde Menschen als medizinische Rehabilitationsmaßnahme anerkannt. Im Straßenverkehr gibt es zahlreiche gefährliche Hürden, wie Postkästen, Verkehrsschilder aber auch Baustellen, bei denen sich blinde Menschen schnell verletzen können.
Auch in Afrika sind viele Wege und Einrichtungen nicht barrierefrei und blinde Menschen haben oft Schwierigkeiten sich zu Recht zu finden. Umso wichtiger ist es, blinden Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit auf Rehabilitation zu geben, sodass diese ein eigenständiges Leben führen können!
…ein Tag der genützt werden sollte, um auf die weltweit starke Verbreitung von Blindheit aufmerksam zu machen. Besonders schockierend ist die Tatsache, dass von 37 Millionen blinden Menschen weltweit, 90% in den Armutsgegenden dieser Erde leben. In 80% aller Fälle wäre die Blindheit vermeidbar. Doch in Afrika haben nur wenige Menschen Zugang zu Augenmedizinscher Versorgung. In den Ländern südlich der Sahara kommt ein Augenarzt auf eine Millionen Menschen. So sind auch die meisten Kinder blind, auf Grund von vermeidbaren Ursachen wie Vitamin A-Mangel oder angeborenem Grauem Star. LICHT FÜR DIE WELT hat es sich zur Aufgabe gemacht die Heilung und Vermeidung von Blindheit voranzutreiben und blinde und anders behinderte Menschen die Möglichkeit auf Rehabilitation zu ermöglichen. Der kleinen Suzan (im Bild unten) konnte in einem von LICHT FÜR DIE WELT unterstütztem Projekt in der osttansanischen Stadt Dar es Salaam geholfen werden.
Suzan
Die Dreijährige kam mit Grauem Star zur Welt und wurde erst vor wenigen Wochen operiert. Nach der medizinischen Versorgung folgt nun die Rehabilitation des kleinen Mädchens: Die nächsten Monate wird Suzan eine Sehschule besuchen, um ihren Blick zu schärfen. Suzan wird dank der Operation und Rehabilitation später in die Schule gehen können und den Teufelskreislauf von Armut und Behinderung durchbrechen können.