Emile lebt mit seiner Familie in Kaya, einem kleinen Ort im Süden von Burkina Faso. Seine Mutter Teegysom arbeitet hart, um für ihn und seine drei Geschwister zu sorgen. Dann erkrankt Emile an Polio. Er überlebt, doch seine linke Körperhälfte bleibt gelähmt: Plötzlich kann Emile nicht mehr herumlaufen, spielen oder die Schule besuchen! Tage wie Nächte verbringt er nun auf einer Matte liegend in der kleinen Hütte der Familie.
Der kleine Junge verlernt selbst zu lächeln. Teegysom ist verzweifelt - wie soll sie Emile helfen? Und was soll aus ihm werden?
Als er acht Jahre alt ist, werden Rehabilitationshelfer des LICHT FÜR DIE WELT-Projekts in Kaya auf Emile aufmerksam. Sie bringen Hoffnung zurück in sein Leben: Sofort beginnen sie mit Therapien und speziell angepassten Übungen, um die gesunden Gliedmaßen, die jahrelang kaum bewegt wurden, wieder zu kräftigen.
Rasch zeigen sich erste Erfolge: Bereits nach wenigen Wochen kann sich Emile aufsetzen, sich selbständig anziehen, essen. Mit seiner gesunden Hand hat er bald auch Kraft: Er kann sich sogar an seiner Mutter festhalten, wenn er hinter ihr auf dem Fahrrad sitzt.
Ein wichtiger Schritt hinaus ins Leben: Auf diese Weise nimmt er heute nicht nur am sozialen Leben des Dorfes teil, kann Freunde besuchen. So kommt er auch in die Schule:
Überglücklich und stolz führt Teegysom ihren Sohn jeden Tag zum Unterricht: Sie weiß, Emile ist auf dem Weg in ein selbstständiges Leben.
Regelmäßige Übungen kräftigen Emiles Muskeln - nur so wird er ein Leben auf eigenen Beinen führen können.
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Der kleine Junge mit seinen Geschwistern und seine Mutter Teesygom.
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Jeden Morgen führt sie ihren kleinen Emile mit dem Fahrrad in die Schule und holt ihn mittags wieder ab.
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